Inhalt
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Pflege der Burgruine Ratzenried eine ganzjährige Herausforderung
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Heimatverein Ratzenried spendet im Sinne des hl. Nikolaus an Kinderhospiz St. Nikolaus
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Adventskonzert 2025 des Heimatvereins Ratzenried
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Kalender 2026
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Mitgliederversammlung für 2025
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Heimatverein lud zur Dorfführung in Ratzenried ein
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Johannisfeuer lodert auf der Burg
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Neues Wegkreuz bereichert die Ratzenrieder Kulturlandschaft
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Heimatverein Ratzenried putzt seine Burgruine heraus

Vereinsmitglieder mit großem Einsatz für die Ruine
Die Burgruine von Ratzenried war einst die größte Dienstmannenburg des Allgäus. Mit ihren 220 m Länge und 75 m Breite stellt sie auch als Ruine eine imposante Anlage dar. Für den Heimatverein als Besitzer der Anlage ist die Pflege der Mauern und des gesamten Burgareals eine besondere Herausforderung.
Die Mauerkronen erfordern eine besondere Zuwendung: Hier gilt es, aufkommendem Bewuchs durch Anflug von Samen zu Leibe zu rücken. Nester von Moos und Laub sind wahre Brutstätten für unliebsames Pflanzenwachstum. Hier wird die Burgruine mit Besen und Drahtbürsten im wahrsten Sinne des Wortes herausgeputzt. Auch der Wildwuchs an den Burghängen muss laufend gestutzt werden.
Die Burgputztete ist der Auftakt für weitere Maßnahmen. Auch die Mäharbeiten werden vom Heimatverein in Eigenregie durchgeführt. Durch die Topographie des Burggeländes lässt sich nur eine begrenzte Fläche mit einer Mähmaschine bearbeiten, die Hanglagen erfordern Handarbeit.
Die Burgruine soll den zahlreichen Besuchern ein gepflegtes Erscheinungsbild vermitteln. Offensichtlich mit Erfolg, denn zum Ende der Putzete nutzte überraschend ein Hochzeitspaar mit Fotografen das einladende historische Ambiente für eine ausgedehnte Fotosession.
Text: Hans Knöpfler
Foto: Christine Knöpfler
