15.000 Jahre Kulturlandschaft – eine Spurensuche in Ratzenried

Kaum wo sonst im Allgäu ist die Geschichte der Kulturlandschaft historisch so gut erforscht wie in Ratzenried, einem der sechs Dörfer im Luftkurort Argenbühl. Das vierbändige Werk „Ratzenried eine Allgäuer Heimatgeschichte“ von Berthold Büchele bildet die Grundlage dafür. Es beschreibt die Entstehung der Landschaft, die Besiedlung seit der Bronzezeit (ca.1500 v. Chr.), die Geschichte der reichsunmittelbaren Herrschaft mit den zwei Schlössern, die Geschichte der Landwirtschaft und des Handwerks, die Geschichte der Bauern und Handwerker und der Häuser, in denen sie lebten.
Auf engstem Raum können wir in Ratzenried Elemente der bäuerlichen Kulturlandschaft verschiedener Epochen sehen und uns eine Vorstellung machen, wie unsere Vorfahren gewohnt und gearbeitet haben.

Der Lehrpfad, den Sie nun gehen, verspricht also eine spannende Reise durch die Jahrtausende. Wir starten dabei am Schloss Ratzenried, dem so genannten Unteren Schloss (im Unterschied zum Oberen Schloss, das heute Ruine ist). Das Untere Schloss, erbaut zwischen 1498 und 1502, war einst Sitz der Unterschlosslinie des Freiherrn von Ratzenried (siehe Themenweg „Ratzenried – Gang durch ein geschichtsträchtiges Dorf im Allgäu“). Diese Familie bestimmte bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts alle Bereiche des Lebens in der Herrschaft von Ratzenried.
Punkt 1: Schlossweiher und Schlosspark


Beim Schloss überqueren wir die Straße und kommen gleich zum ehemaligen Schlosspark. 1845 um den kleinen Schlossweiher herum angelegt, bildete dieser einst einen abgeschlossenen Bezirk mit Eingangstor, Umfassungshecke und Springbrunnen. Prächtigen Wuchs zeigen die stattlichen Eschen, Ulmen, Linden und Ahorne sowie die Douglastanne – im 19. Jh. Im Allgäu noch eine Seltenheit. Im Mittelalter diente der Schlossweiher als Fisch- und Löschweiher. Damals war die Fischerei noch besonders wichtig, denn Fische waren vor allem in der Fastenzeit gefragt, in der man ja kein Fleisch essen durfte – immerhin gab es ca. 150 Fasttage im Jahr. Gezüchtet wurden vor allem Karpfen, Schleien und Hechte. Man staute das Wasser in den zahlreichen Senken auf und legte Fischweiher an. Deutlich erkennen wir beim Schlossweiher den Damm. Im 19. Jh. ging allgemein das Interesse an der Fischzucht zurück und viele Weiher wurden trockengelegt. Manchen dorfnahen Weihern fiel die Funktion des Löschweihers bei Brandfällen zu.
Punkt 2: Fischkalter

Nach etwa 20 Metern sehen wir zwei kleine Fischteiche – so genannte Fischkalter (vom alten Wort kalten = aufbewahren). Diese dienten zur Überwinterung der Fischbrut. Einer davon befand sich direkt hinter dem Damm, weitere sind heute noch zu sehen. Die Mulde links neben dem Fischteich markiert den früheren Überlauf des Schlossweihers.
Punkt 3: Wasserrecht und Wiesenwässerung
Wenn wir auf dem Teerweg dem Fischkalter und dann nach links dem Bach entlang gehen, so sehen wir nach ca. 50 Metern linker Hand ein trockenes Bachbett. Es ist die Stelle, an der der Überlauf des Schlossweihers in den Bach mündete. Hier befand sich auch eine Wasserfalle, durch die das Wasser nördlich über einen Bach bis zur Argenmühle geleitet werden konnte. Eine Urkunde von 1587 regelt genau, welcher Müller (in diesem Fall der Eggenmüller und der Argenmüller) an welchen Tagen so und so viel Wasser ableiten durfte. Ein weiteres Fallensystem existierte für die Wiesenwässerung. Der Bach konnte durch Barrieren so gestaut werden, dass er eine Zeit lang die mageren Wiesen überflutete und durch Schlammablagerungen düngte. Außerdem konnte durch die Wiesenwässerung der Boden im Frühjahr schneller erwärmt werden. Ebenso wurde man der Mäuseplage so Herr. Auch bei der Wiesenwässerung regelten die Nutzer die Dauer und Menge der Bewässerung ganz genau.
Punkt 4: „Schoidsaul“

Zwanzig Meter weiter stehen wir vor drei aus dem Boden ragenden Metallröhren, die oben in einem Behälter enden. Was hat es damit auf sich? Es handelt sich um einen Wasserverteiler – die Allgäuer sagen „Schoidsaul“ (Scheidsäule) dazu. Das Quellwasser steigt durch eine Röhre in den Blechbehälter; dort werden – den alten Wasserrechten entsprechend – die unterschiedlichen „Portionen“ bereitet und in die verschiedenen Wohnhäuser geleitet. Hier sind es heute noch zwei Parteien (ein Haus gegenüber und der Weiler Hochstetten). Leider werden diese schon den Römern bekannten Wasserverteiler immer seltener.
Punkt 5: Ehemalige Brechhütte
Wenden wir uns an Punkt 4 um und blicken Richtung Norden: Wir müssen uns vorstellen, dass an der Straße bis um 1800 die Brechhütte des Dorfes stand. Wie überall im Allgäu wurde auch in Ratzenried Flachs angebaut, geerntet, gebrochen, geröstet und weiterverarbeitet. Anders als heute im Allgäu dominierte damals der Ackerbau, der etwa 65 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche einnahm. Auf den Äckern gedieh neben dem Getreide (Veesen = Dinkel, Hafer, Roggen, Gerste) der Flachs, der einer der wichtigsten Exportartikel des Allgäus war. Die Allgäuer Leinwand fand – nicht zuletzt durch die Ravensburger Kaufmannsfamilie Humpiss, die später die Herrschaft Ratzenried aufbauen sollte – in ganz Europa Absatz, ja sogar bis Tunesien und Ägypten. Der Flachs wurde nach der Ernte in der Brechhütte (auch Dörrhütte genannt) gedörrt bzw. auf den feuchten Wiesen ausgelegt, wo er durch die Feuchtigkeit des Bodens und die Sonnenhitze dörrte. Auch den gewobenen Stoff legte man auf den Nasswiesen aus, um ihn zu bleichen (solche Wiesen hieß man Bleiche). Durch den Import von Baumwolle und Getreide im 19. Jh. wurde der Ackerbau immer mehr zugunsten des Grünlandes zurückgedrängt. Nun wurde der Allgäuer Käse zum Exportartikel.
Punkt 6: Bierkeller

Wir gehen nun zu Punkt 2 zurück und weiter den Berg hinauf; nach ca. 100 Metern sehen wir rechts am Hang zwischen Bäumen versteckt die Reste eines um 1935 aufgegebenen Bierkellers (Vorsicht Einsturzgefahr!). Er ist mit Steinen der Burgruine gemauert worden, Bierfässer wurden in ihm gelagert und gekühlt. Im Sommer schenkte man manchmal sogar „vor Ort“ Bier aus. Zur Kühlung diente das im Winter aus den Weiherngesägte Eis. Wie früher üblich, war das Brauen eine Sache der Herrschaft. In Ratzenried gab es schon seit dem 16. Jahrhundert eine kleine Brauerei bei der Wirtschaft zum Ochsen, doch erst im 19. Jahrhundert wurde die Brauerei zur bedeutenden „Gräflich Beroldingischen Schlossbrauerei“ ausgebaut.
Punkt 7: Torfstich
Wir gehen zu Punkt 2 zurück und biegen nach links ab. Jetzt befinden wir uns auf der alten Straße nach Wangen. Erst mit der Anlage des Schlossparks wurde diese gesperrt und die heutige Trasse angelegt. Nach ca. 50 Metern sehen wir rechts eine Mulde. Sie entstand durch den Abbau von Torf. Mit speziellen Spaten wurden hier früher „Torf-Briketts“ abgestochen und getrocknet. Der Torf bildete neben dem Holz einen wichtigen Brennstoff, er diente auch als Einstreu in die Ställe. Ende des Jahrhunderts war das Torflager erschöpft, nun wurde die Senke als Schießanlage benützt. Die Moore mit ihrem Torf entstanden seit dem Ende der Eiszeit in den von den Gletschern ausgeschürften Senken. Auch das heutige Dorf Ratzenried wurde am Rand eines Moores erbaut.
Punkt 8: Hennenbühl

Wenn wir den Weg weitergehen, sehen wir rechts in ca. 300 Metern Entfernung einen von einer prächtigen Linde bekrönten Hügel. Die Ratzenrieder nennen ihn Hennenbühl. Bühl ist die schwäbische Bezeichnung für Hügel, das Wort „Hennen“ hat nichts mit Hühnern zu tun, sondern leitet sich von „Heunen“ (Hünen) ab. Wahrscheinlich befand sich hier ein Hünengrab, eines wie es im nahe gelegenen Valleray durch Grabungen nachgewiesen ist. Dort fand man bronzezeitliche Beile (ca. 1500 v. Chr.) und Kultgegenstände aus der Keltenzeit (ca. 500 vor Chr.). Während die Ureinwohner in anderen Gegenden eigens Grabhügel aufschichteten, fanden sie im Allgäu genügend runde, vom Gletscher geformte Hügel – Moränen und Drumlins – vor.
Punkt 9: Pump- und Badehäuschen

Wir gehen weiter bis zur Weggabelung und dann noch einmal 10 Meter geradeaus. Hier befand sich bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts ein Pumphäuschen, in das durch eine Deichelleitung Wasser vom mehr als einem Kilometer entfernten Weiler Weihers hergeführt wurde. Vom Pumphäuschen wurde dann durch ein Wasserrad, das eine Pumpe antrieb, das Wasser in ein Reservoir auf den Berg östlich von unserem Standpunkt gepumpt. So hatte das Dorf eine sichere Wasserreserve. Rechts neben dem Pumphäuschen erkennt man die Ruine des Badehäuschens der Grafen von Beroldingen. Sie konnten sich den Luxus erlauben, das Weihers-Wasser je nach Bedarf auch zu erwärmen.
Punkt 10: Ehemalige Waldnutzung
Gehen wir wieder 10 Meter zurück und biegen rechts ab. Der Blick in den Wald zeigt eine reine Fichtenmonokultur. Im Mittelalter gab es so etwas nicht, damals dominierte Mischwald mit Tannen, Buchen, Ahorn und Eichen. Holz war ein wichtiger Rohstoff – für den Hausbau, für das Herstellen von Geräten und Wagen sowie natürlich als Brennstoff. Riesige Mengen Holz verbrannte man auch in den Kalköfen und den Köhlerhütten. Und wichtig war auch die Waldweide: Die Kühe fraßen das Laub und die Schweine fanden hier nahrhafte Eicheln und Bucheckern.
Punkt 11: Eiszeitliche Moränen und Dammder ehemaligen Eggen-Mühle

Wir folgen dem Weg, queren den Bach und gelangen in einen Einschnitt zwischen zwei Höhenrücken. Bei diesen handelt es sich um Rückzugsmoränen, die am Ende der letzten Eiszeit, also vor ca. 15.000 Jahren durch den Gletscher abgelagert wurden. Der Gletscher blieb östlich (links) von hier stehen und häufte einige Jahrhunderte lang Kies und Sand an – der Höhenzug zur linken Seite erklärt sich so. Das Schmelzwasser floss durch den Bach ab, der heute noch den Dorfweiher speist. Nach einer Zeit weiterer Erwärmung zog sich der Gletscher zurück und blieb südwestlich von hier stehen. Wieder lagerte er Sand und Geröll ab und formte den rechten Höhenzug. Das Schmelzwasser floss in dem Einschnitt, in dem wir uns gerade befinden, ab. Erst im Mittelalter erkannte man die Gunst der Geländeform, errichtete an dieser Stelle einen Damm und staute das Wasser. Es entstand die „Mühle hindern Eggen“, kurz Eggenmühle genannt (Egg bedeutet Bergnase bzw. Höhenrücken). Durch den Aufstau konnte das Wasser von oben auf das Mühlrad geleitet werden und so ein oberschlächtiges Mühlrad bewegen. Der Mühlenbesitz verschaffte gute Einkünfte; die Herrschaften zwangen alle Untertanen, in ihrer Mühle das Korn mahlen zu lassen. Im 30-jährigen Krieg wurde die Eggenmühle zerstört und weiter unterhalb an der Straße Ratzenried-Wangen neu aufgebaut. Heute existiert noch das Wohnhaus.
Punkt 12: Lehmgrube
Nun folgen wir dem Waldweg und sehen nach etwa 150 Metern rechts eine Geländevertiefung. Sie erklärt sich durch früheren Abbau von Lehm. Dieses Material ist häufig in die eiszeitlichen Ablagerungen im Allgäu eingelagert. Aus dem Lehm stellte man vor allem Ziegel her – wie andernorts besaß auch die Herrschaft Ratzenried eine Ziegelei
Punkt 13: „Heilsame“ Linde

Wenn wir dem Weg weiter folgen, wird unser Blick durch eine Linde gefangen genommen (vgl. auch Titelseite). Aber, was für ein Baum! Eine der stärksten Linden der Gegend – mit einem Umfang von sage und schreibe 9,50 Metern. Der gewaltige Stamm ist durch einen breiten Spalt geteilt. Wer sich durch ihn zwängte, konnte Krankheiten abstreifen – so die Überlieferung. Probieren Sie es selbst – der Glaube wirkt Wunder… Der Baum war einst die Hoflinde von Bruggen, einem Weiler, der um 1600 aufgegeben wurde. Die Linde und einige im Boden befindliche Sockel zeugen noch von den beiden abgegangenen Höfen (Geographen bezeichnen solche aufgegebene Siedlungen als „Wüstungen“). Im Mittelalter gab es bei einer relativ hohen Bevölkerungsdichte bedeutend mehr Siedlungsstellen als heute. Viele davon sind aber im 30-jährigen Krieg, der die Bevölkerung gewaltig dezimierte, „wüst“ gefallen und oft auch vergessen worden.
Punkt 14: Bruggweiher: Weiher an der Brücke

Verlassen wir die mythische Hof-Linde und biegen nach links auf die Teerstraße in Richtung Ratzenried. Beim Hof Bruggen befand sich eine Brücke über den Bach (daher „Bruggen“), der Wald heißt Brugger Holz. Später staute man bei Bruggen einen Weiher auf, den Bruggweiher oder Unteren Schlossweiher, der sich rechts vom Damm ausdehnt. Rund 300 Meter oberhalb des Bruggweihers befindet sich der Obere Schlossweiher, im Volksmund „Platzweiher“ genannt. In den Weihern betrieb die Herrschaft im großen Stil Fischzucht. Die Bauern hatten beim Bau und beim Unterhalt der Dämme Frondienste zu leisten. (Der Damm des Bruggweihers brach 1953; das Wasser richtete damals große Zerstörungen an.)
Punkt 15: Wegkreuz und Friedhag

Die Straße führt nun leicht bergauf bis zu einer Wegkreuzung. Hier stand schon im 17. Jahrhundert ein Kreuz – die Wangener Landtafel des J. A. Rauch von 1617 bildet es ab. Wegkreuzungen galten früher als magische Orte, an denen man Geister treffen oder Verborgenes erfahren konnte. Um diese abergläubischen Vorstellungen zu überwinden, stellte die Kirche an solchen Stellen Kreuze auf. Das jetzige wurde allerdings vom Heimatverein Ratzenried im Jahr 1999 errichtet und soll an das uralte Vorgängerkreuz erinnern. An diesem Punkt lohnt auch ein Blick zurück über den Weiher: Am Horizont sieht man eine artenreiche Hecke. Solche Gehölze sind inzwischen eher selten, waren aber früher im Allgäu häufig, denn sie grenzten Markungen und Herrschaftsgebiete voneinander ab. Für sie galt die Bezeichnung Friedhag. Von hier aus ist ein Abstecher zur Ruine des Oberen Schlosses sehr empfehlenswert (vgl. Themenweg „Ratzenried – Gang durch ein geschichtsträchtiges Dorf im Allgäu“).
Punkt 16: Der vergessene Weinberg

Nach dem Wegkreuz biegen wir links ab Richtung Ratzenried und sehen nach 50 Metern eine steil abfallende Halde, die „hintere Halde“. An diesem vom Gletscher geschaffenen Höhenzug (vgl. 11.) legten die Grafen von Beroldingen im 19. Jahrhundert einen Weinberg an – terrassenartig, wie sich‘s gehört. Mauerreste am Fuß der Halde zeugen noch davon. Weinbau im Allgäu? Die Ratzenrieder Grafen waren in wirtschaftlicher Hinsicht äußerst fortschrittlich (Modernisierung ihrer Mühlen, Neubau der Brauerei, Anlegen einer Hopfenplantage an der Straße nach Christazhofen), und so nimmt es nicht Wunder, dass sie sich auch im Weinbau versuchten. Trotz bester Hangneigung mangelte es diesem Wein à la „Ratzenrieder Halde“ wohl etwas an Reife, weshalb der Anbau wieder eingestellt wurde. Besser gedeiht das Obst auf der anderen Seite der Straße. Der Obstanbau kam im Allgäu seit dem 18. Jh. immer mehr auf, nachdem das Weintrinken zurückgegangen war. Die Herrschaft regte das Pflanzen von Obstbäumen an und verlieh manchen Höfen das Schnaps-Brennrecht. Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Kirschen und „Griechele“ (Wildpflaumen) wurden zu Schnaps verarbeitet.
Das Heimatmuseum in Ratzenried im Dachgeschoss der Schule dokumentiert in eindrucksvoller Weise die Geräte und Verarbeitungsarten, die für diese früheren Wirtschaftsformen nötig waren. Öffnungszeiten: Mai bis Oktober, jeden 1. Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr, Sonderführungen auch außerhalb, Anmeldung unter 0 75 22 / 39 02.
Ein Rundgang durchs Dorf lohnt sich ebenfalls, denn alle historischen Häuser tragen Schilder, auf denen kurz die Hausgeschichte und die hier lebenden Handwerker beschrieben sind.
Text: Berthold Büchele, Ratzenried
Fotos: Berthold Büchele, Ratzenried und Manfred Thierer, Leutkirch
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Faltblatt „Faltblatt 15.000 Jahre Kulturlandschaft_2023„
